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Amyotrophe Lateralsklerose und intrazellulärer Mineralmangel

Amyotrophe Lateralsklerose und intrazellulärer Mineralmangel
Dr. med. Eckhard Moog

 Die amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystem. Dabei kommt es zu fortschreitenden, irreversiblen Schädigungen von motorischen Nervenzellen. Liegen diese Schäden im Bereich des ersten Neurons, welches von der Hirnrinde ins Rückenmark verläuft, kommt es zu spastischen Lähmungen, während Zerstörungen im Bereich des zweiten Neurons, das vom Rückenmark zu den Muskeln verläuft, zu schlaffen Lähmungen führen. Die Symptome reichen von Gang-, Sprech- und Schluckstörungen bis zu Schwäche und Koordinationsstörungen der Arme. Die Krankheit tritt meist jenseits des 50. Lebensjahres auf, kann aber seltener auch bei jüngeren Menschen als sogenannte chronische juvenile ALS beobachtet werden. Das bekannteste Beispiel ist der britische Physiker Stephen Hawking, der bereits mit 21 Jahren an ALS erkrankte.

Trotz intensiver Behandlung durch verschiedene medizinische Disziplinen endet das Leben dieser Patienten praktisch immer vorzeitig durch rezidivierende Pneumonien aufgrund der Schluckstörung und der Schwäche der Atemmuskulatur.

Fast alle Patienten, die an ALS leiden, entwickeln aufgrund des starken seelischen Druckes, den die Erkrankung verständlicherweise mit sich bringt, zusätzlich einen stärkeren i.MM, der den degenerativen Prozess im ZNS beschleunigt. Diesen i.MM gilt es zunächst unbedingt auszugleichen.

Außerdem ist die ausreichende Versorgung der Nervenzellen mit Vitamin B12 von existenzieller Bedeutung. Dabei reicht der normale Blutspiegel an Vitamin B12, wie er von der Leber üblicherweise bereitgestellt wird, nicht aus, um die betroffenen Nervenzellen am Leben zu halten. Sie benötigen eine höhere Vitamin-B12-Konzentration. Das Problem lässt sich nicht durch einige Injektionen von hohen Dosen Vitamin B12 lösen. Man würde zwar dadurch das Vitamin-Depot in der Leber auffüllen, aber die Leber würde nach wie vor sozusagen nur die Standard-Konzentration im Blut aufrechterhalten, die bei dieser Erkrankung für die Erhaltung der Nervenzellen zu niedrig ist.

Man kann den Vitamin-B12-Spiegel auf einfache Weise wenigstens für  einen Teil des Tages auf ein höheres Niveau bringen: Eine Möglichkeit wäre die Einnahme von zweimal einem Trinkfläschchen Vitasprint (Pfizer) (500μg) täglich, morgens und abends, weil dadurch jeweils über etwa 8 Stunden ein erhöhter B12-Spiegel im Blut durch ständigen Nachschub aus dem Darm aufrechterhalten wird. Deutlich preiswerter und wohl noch etwas länger wirkend ist das Vitamin B12-SL der Firma Natur Vital. Auch hier genügen zwei Tabletten pro Tag (jeweils 500μg), ebenfalls morgens und abends je eine Tablette, um einen etwas überhöhten Vitamin-B12-Spiegel für jeweils über mindestens 8 Stunden aufrechtzuerhalten.

Beide Präparate sind nur dann effektiv, wenn man vorher den intrazellulären Mineralspiegel des Körpers einschließlich der Darmzellen normalisiert oder wenigstens erheblich angehoben hat, weil nur dann eine ausreichende Aufnahme des zugeführten Vitamin-B12 in die Zellen gewährleistet ist.

Man kann also bei allen Patienten mit ALS durch Normalisierung des intrazellulären Mineraldefizits und zusätzlicher Erhöhung des Vitamin-B12-Blutspiegels auf übernormale Werte den degenerativen Prozess im ZNS zum Anhalten bringen und so die Lebenserwartung um viele Jahre oder sogar Jahrzehnte hinausschieben. Man muss lediglich darauf achten, dass der intrazelluläre Mineralspiegel auf normalem Niveau bleibt und der Vitamin-B12-Spiegel durch tägliche Einnahme von Vitamin B12 SL oder Vitasprint auf  erhöhtem Niveau gehalten wird. Verständlicherweise kann man mit diesem Vorgehen bereits zerstörtes Nervengewebe nicht wiederbeleben, sondern nur den Status quo erhalten.

Trotzdem kann es durch die Beseitigung des i.MM zu einer leichten Verbesserung einiger Symptome kommen, wenn die noch funktionsfähigen motorischen Nervenzellen durch die Schüßlersalze wieder ihr normales energetisches Potenzial zurückgewinnen. Auch können durch das Vitamin B12 bereits funktionsuntüchtig gewordenen Zellen, die praktisch kurz vor dem Absterben sind, wieder aktiviert werden.

Man darf annehmen, dass mit diesem therapeutischen Vorgehen auch die sogenannte progressive supranukleäre Blickparese (PSP) in ihrem Fortschreiten gestoppt werden kann. Hierbei handelt es sich um eine Degeneration im Bereich der Basalganglien und  der Nervenkerne, die für koordinierte Augenbewegungen zuständig sind. Die Symptome der PSP ähneln der einer Parkinsonerkrankung jedoch ohne Tremor. Hinzu kommen Blickparesen, Probleme beim Sprechen und schließlich eine Einschränkung der geistigen Funktionen bis hin zu einer subkortikalen Demenz, einer Sonderform geistigen Verfalls.

Wenn man diese beiden Erkrankungen durch die oben beschriebene Therapie in ihrer Progression anhalten kann, wäre es absolut essenziell, die Diagnose möglichst frühzeitig zu stellen. Auf diese Weise könnte man mit der Therapie zu einem Zeitpunkt anfangen, an dem die körperlichen und geistigen Funktionen noch weitgehend erhalten sind. Es eröffnet dem Betreffenden die Chance, u.U. noch viele Jahre ein durchaus erfülltes, erfolgreiches Lebens zu führen. Eine gute effektive Meditation könnte die Lebensqualität noch weiter verbessern helfen.

Kontakt:
Dr. med. Eckhard Moog, E-Mail: e.e.moog@gmx.de, Tel.: 08036-90 83 055
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