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Burnout-Syndrom und Überforderungs-Syndrom

Ursachen und Behandlung

 

Dr. med. Eckhard Moog

 

Das Burnout-Syndrom ist wissenschaftlich nicht als Krankheit anerkannt, sondern gilt als ein Problem der Lebensbewältigung. Es handelt sich um eine körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund beruflicher oder anderweitiger Überlastung bei der Lebensbewältigung. Diese wird meist durch Stress ausgelöst, der wegen der verminderten Belastbarkeit nicht bewältigt werden kann. (Wikipedia)

 

Ein Burnout-Syndrom tritt eher bei Menschen auf, die ein besonderes Bedürfnis nach Erfolg und Anerkennung haben. Erfolgreich zu sein und dadurch Ansehen zu genießen ist ihnen besonders wichtig. Bleibt der Erfolg aus oder lässt zu lange auf sich warten, fordern sie sich selbst immer größere Leistungen ab, u.U. bis hin zur totalen Selbstüberforderung. Dabei bringt sie nicht so sehr eine übersteigerte Anforderung an ihre Arbeitsleistung zur Strecke, sondern eher das Ausbleiben von Erfolg und Anerkennung, was sie zu immer extremeren Anstrengungen antreibt. In gewisser Weise ist ihnen der Erfolg wichtiger als die Sache, um die es geht.

 

Es kommen hier zwei Dinge zusammen: Ein übersteigertes Bedürfnis nach Anerkennung, gepaart mit extremem Einsatzwillen, sich diese Anerkennung zu erarbeiten. Ist nur der erste Teil vorhanden, kommt es eher zu einer depressiven Symptomatik statt zu einem Burnout.

 

Man sollte dieses starke Streben des Burnout-Patienten nach Anerkennung nicht verurteilen. Die meisten Menschen brauchen Anerkennung, suchen nach, sehnen sich nach Anerkennung – in irgendeiner Form. Beim Burnout-Patienten ist es lediglich besonders stark ausgeprägt und er ist gewillt, mehr dafür einzusetzen als der Durchschnitt. Es ist auch der Ausdruck unserer Zeit, dass eben Erfolg, Ansehen und die Bedeutung in der Gesellschaft einen so hohen Stellenwert haben.

 

Diese absolute Erschöpfung beim Burnout-Syndrom hat 2 Aspekte, einen primären und einen sekundären. Der primäre ist die völlige Überfrachtung des Gehirns mit Stress. Das klingt zunächst banal, hat aber eine tiefergehende Bedeutung. Der Stress-Begriff kommt ja ursprünglich aus der Technik. Wenn eine Eisenbahnschiene Stress hat, bekommt sie Risse. Die Ursache dafür sind die vielen Züge, die über die Schiene hinweggebraust sind. Aber die Züge sind nicht der Stress, sondern die Verursacher des Stresses, die Verursacher der Risse in der Schiene.

So ist es auch mit dem Gehirn beim Burnout: Die Überlastung und Intensität der Arbeit, die Selbstüberforderung und der Druck, den diese Menschen sich selbst machen, sind so groß, dass es zu tiefen Eindrücken, Spannungen, Blockaden, Fehlschaltungen und gestörten Regelkreisen im Zentralnervensystem kommt. Wenn man das Gehirn mit der Festplatte eines Computers vergleicht, so werden immer mehr Dateien (Eindrücke) abgespeichert, bis schließlich auch der Arbeitsspeicher überfüllt ist – dem Gehirn bleibt keine Aktionsmöglichkeit mehr übrig. Das empfinden diese Menschen dann wie ausgebrannt, sie können auf Nichts mehr adäquat reagieren und befinden sich in einem tiefen geistigen, emotionalen und körperlichen Erschöpfungszustand, aus dem sie auch durch vermehrte Ruhe nicht herauskommen.

 

Die verschiedenen Verhaltensformen von Burnout-Patienten wie Antriebs-schwäche, Gleichgültigkeit, zynisches Verhalten gegenüber Klienten, Gefühl der eigenen Ineffizienz u.a. sind nur verschiedene Reaktionsmuster, die aus tiefen Schichten des Bewusstseins aufsteigen und nicht mehr von den überforderten und verkrampfen oberflächlichen Bewusstseinsebenen kontrolliert und in geordnete Bahnen gelenkt werden können.

 

Natürlich sind diese Menschen nicht ausgebrannt in dem Sinne, dass etwas endgültig zerstört ist, so als wenn etwa die Sicherungen durchgebrannt seien. Bei fast allen Menschen kann man diesen Prozess vollständig rückgängig machen und sie können in ihre ursprüngliche Kraft zurückfinden. Lediglich vielleicht 1 % hat einen point of no return überschritten, das Gehirn hat sich gewissermaßen in sich selbst eingemauert, so dass eine Heilung schwer möglich scheint.

 

Der sekundäre Aspekt ist ein stärkerer intrazellulärer Mineralmangel, der sich in 85% der Fälle von Burnout zusätzlich entwickelt und die Symptome des Zusammenbruchs maßgeblich verstärkt und zementiert. Dieser intrazelluläre Mineralmangel entsteht als Folge des großen seelischen Drucks, der von der Psyche an die Zellen weitergegeben wird.

 

In unserem Körper laufen pro Sekunde etwa 1035 biochemische Reaktionen ab – eine ungeheure Zahl. Davon ereignen sich etwa 90% in den Körperzellen, 10% außerhalb der Zellen in den Körperflüssigkeiten wie Serum, Gewebsflüssigkeit, Lymphe usw. Fast alle intrazellulären Reaktionen sind von der Anwesenheit von Mineralstoffen abhängig. Es ist also von essenzieller Bedeutung, dass die Zellen ausreichend mit Mineralstoffen versorgt werden.

 

Mineralien können nicht durch einen einfachen Diffusionsvorgang in die Zellen gelangen. In den Körperflüssigkeiten liegen sie üblicherweise in ionisierter Form vor. Ionen sind geladene Teilchen, die sich aufgrund ihrer Ladung mit einer Wasserhülle umgeben haben. In dieser Form können sie die fettartige Zellmembran nicht durchdringen – genauso wenig wie ein Wassertropfen, den man auf ein Butterbrot aufbringt, durch die Butter hindurch in das Brot diffundieren würde. Da Zellen aber für alle Stoffwechselvorgänge auf die Anwesenheit von Mineralien angewiesen sind, muss es einen natürlichen Mechanismus geben, der die Mineralsalze in die Zelle bringt. Man nennt ihn aktiven Transport, was bedeutet, dass ionisierte Mineralien mit Hilfe von Energie durch die Zellmembran hindurch in die Zelle eingeschleust werden. Die ausreichende Mineralaufnahme hängt also weniger vom Mineralangebot in Blut und Gewebsflüssigkeit ab, als davon, ob die Zelle genügend Energie für die Mineralaufnahme bereitstellen kann.

 

Beim Burnout ist der seelische Druck so groß, dass er selbst die Zellfunktion beeinträchtigt, so dass die Mitochondrien ihrer Aufgabe der Energieproduktion nicht mehr in ausreichendem Maße gewachsen sind – es kommt im Verlauf von Monaten zu einem Absinken des Mineralbestandes in den Zellen. Das führt vor allem zu energetischer Schwäche, Abnahme von Konzentration und Kurzzeitgedächtnis sowie emotionaler Instabilität. Außerdem ist die Funktion von Leber und Schilddrüse sowie seltener auch der Nebennieren eingeschränkt. Diese Organe sind nicht krank im eigentlichen Sinne, sie können nur ihre Funktion nicht mehr in vollem Umfange erfüllen und tragen so zu der allgemeinen Schwäche bei. (Therapie des intrazellulären Mineralmangels s.u.)

 

Während beim Burnout-Syndrom die Überforderung von innen kommt, also eher selbstinduziert ist, handelt es sich beim Überforderungssyndrom (ÜFS) um eine Überbeanspruchung, in die die Menschen mehr oder weniger ungewollt hineingeraten, die gewissermaßen von außen über sie hereinbricht. Das Schlüsselwort ist Verantwortung. Diese Menschen haben mehr Verantwortung, als gut für sie ist. Das kann einmal sein, dass sie verantwortlich sind für etwas, das eindeutig über ihre Kräfte geht, sozusagen ein paar Nummern zu groß für sie ist (entsprechend dem Peter-Prinzip). Zum andern kann es aber auch sein, das die Vielzahl verschiedener Verpflichtungen – beruflich, familiär, sozial – so groß ist, dass sie dem einfach nicht mehr gewachsen sind. Es ist die ständige Anforderung bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit, die schließlich zu einer allgemeinen Erschöpfung führt. Auch hier findet man in etwa 85% der Fälle einen intrazellulären Mineralmangel, der alle Symptome der Überforderung verstärkt (Therapie s.u.).

 

In selteneren Fällen kann ein ÜFS auch dadurch entstehen, dass ein Mensch in einem tiefen seelischen Konflikt steckt, den er nicht lösen kann und der ihn völlig überschattet und somit überfordert.

 

Der Unterschied zwischen Burnout und ÜFS liegt in der Art der Überbeanspruchung des Gehirns. Während das ÜFS einfach nur erschöpft, dauerhaft überanstrengt ist, kommt es im Gehirn des Burnout-Patienten zu einer Störung der Funktionalität, gewissermaßen zu Verknotungen, Fehlschaltungen und gestörten oder selbsteinschränkenden Regelkreisen, d.h. das Gehirn wird außer Gefecht gesetzt, weitgehend unbrauchbar. Wie schon erwähnt, ist dieser Zustand fast immer umkehrbar, es braucht allerdings Zeit und kompetente Behandlung.

 

Es besteht ein fließender Übergang vom Burnout zum ÜFS, wobei die Diagnose Burnout heute wahrscheinlich zu häufig gestellt wird und es sich in der Mehrzahl der Fälle eher um ÜFSe handeln dürfte.

 

Die Therapie des ÜFS ist eigentlich einfach und besteht zunächst einmal in Ruhe und Entlastung von ihren Aufgaben und Verpflichtungen, sofern es die äußeren Gegebenheiten ermöglichen. Aber gerade da kann es eben schwierig werden, wenn z.B. eine Frau mehrere Kinder und ihren Ehemann zu versorgen hat und „nebenbei“ noch einen Beruf ausübt und vielleicht noch Vorsitzende in irgendeinem Verein ist usw. Hier kann ein besseres Zeit-Management manchmal hilfreich sein. Sonst muss der Mensch sich überlegen, ob er einiges von seinen Aufgaben opfert, vielleicht auch nur für eine gewisse Zeit. Das kann aufgrund seiner sozialen Vernetzung eben sehr schwierig sein.

 

Zur Behandlung und Revitalisierung beim ÜFS können natürlich Heilmethoden wie Ayurveda, Osteopathie, Homöopathie, Akupunktur, usw. herangezogen werden, also alles, was geeignet ist, Druck und Belastung von der Physiologie zu nehmen. Auch eine gute Psychotherapie wird in manchen Fällen sinnvoll und notwendig sein.

 

Wenn das ÜFS mit einem intrazellulären Mineralmangel einhergeht, was, wie schon erwähnt, in etwa 85% der Fälle so ist, muss man  dieses Defizit unbedingt auffüllen, denn ohne entsprechende Hilfe kommen nur etwa 10% aus dem Mineraldefizit heraus. Sie fühlen sich zwar durch die Entlastung und die oben beschriebenen Behandlungen wohler, können auch ihre Aufgaben wieder besser übernehmen, finden jedoch nicht wieder in ihre ursprüngliche Kraft zurück. Sie dümpeln – energetisch gesehen – mehr am Rande ihrer Möglichkeiten vor sich hin.

 

Das intrazelluläre Mineraldefizit kann man nicht mit üblichen Mineralpräparaten wieder auffüllen, weil diese ionisiert vor der Zellmembran erscheinen, also auf den geschwächten aktiven Transport angewiesen sind. Man benötigt stattdessen Mineralien, die für eine Weile nicht ionisieren. Dazu sind nach bisherigem Stand nur die Schüßlersalz-Tabletten (oder Pulver) in der Lage, weil sie durch die Verreibung mit Milchzucker ab einer Potenz von D6 für 1 – 2 Tage in nicht- ionisierter Form vorliegen.

 

Den intrazellulären Mineralbestand kann man nicht mit üblichen Labormethoden messen. Die Schulmedizin geht davon aus, dass man vom Mineralspiegel im Blutserum auf die Mineralversorgung der Zelle schließen kann. Das stimmt nur dann, wenn ein Mensch unterversorgt ist, wie z.B. bei schweren Essstörungen oder einem Malabsorptionssyndrom usw. Dann kann man von einem niedrigen Mineralspiegel im Serum auf eine Unterversorgung der Zellen rückschließen. Bei normalem Mineralspiegel im Serum gilt das jedoch nicht. Die Versorgung der Zelle mit Mineralien hängt nicht vom Angebot in der Gewebsflüssigkeit ab, sondern vom Energiezustand der Zelle. Ist der zu niedrig, kann sich die Zelle trotz normalem Mineralangebot nicht ausreichend versorgen – sie darbt gewissermaßen im Überfluss.

 

Die wasserlöslichen Vitamine (Vitamin C und die B-Vitamine außer Vitamin-B2) sind ebenfalls auf den aktiven Transport angewiesen, um in die Zelle zu gelangen. Ist dieser aufgrund eines stärkeren Mineralmangels geschwächt, so besteht immer auch ein intrazellulärer Vitaminmangel. Zellen benötigen Vitamine, um daraus Enzyme herzustellen. So entstehen z.B. aus den B-Vitaminen wichtige Enzyme für den Citratzyklus. Gelangen diese aufgrund eines geschwächten aktiven Transportes nicht in ausreichender Menge in die Zelle, werden die Abläufe des Citratzyklus und damit die Energieproduktion der Zelle in zweifacher Hinsicht eingeschränkt: Durch Mineralmangel und Vitaminmangel. Mit ansteigendem intrazellulärem Mineralgehalt kann die Zelle sich nicht nur mit Mineralien sondern auch mit Vitaminen wieder in ausreichender Menge selbst versorgen, sofern die Ernährung einigermaßen vollwertig ist und der Darm ordnungsgemäß funktioniert.

 

Für die Energieproduktion in den Zellen sind Vitamine genauso wichtig wie Mineralien. Für die Normalisierung des aktiven Transportes sind jedoch die Schüßler-Mineralien essenziell, denn bislang lässt sich nur durch sie der aktive Transport wieder wirksam stärken, was erst dann auch zum Ausgleich des intrazellulären Vitamindefizits führt. Das ist auch der Grund, weshalb hier von intrazellulärem Mineralmangel die Rede ist statt von intrazellulärem Vitalstoffmangel, weil den Mineralien bei der Beseitigung des Defizits die Schlüsselrolle zukommt

 

Um die zelluläre Mineralversorgung zu messen, wird oft die Antlitz-Analyse zu Hilfe genommen. Dabei werden gewisse Veränderungen an Gesicht und Händen beurteilt, die einen gewissen Hinweis auf den Mineralbestand der Zellen geben. Diese Methode hat jedoch nur eine Treffsicherheit von etwa 50%. Genauere Ergebnisse erzielt man mit bioenergetischen Messmethoden wie Kinesiologie, Einhandrute (Tensor), eventuell mit der EAV (Elektroakupunktur nach Dr. Voll) und schließlich auch mit einer kompetenten Pulsdiagnose.

 

Die Mineralmengen, die auf diese Weise in die Zelle gelangen, sind gering. Die Schüßlersalze füllen das Mineraldefizit also nicht wirklich selber auf oder nur zu einem geringen Teil, sie sind eher so etwas wie Schleuser, Türöffner, Impulsgeber – sie leisten den Zellen Hilfe zur Selbsthilfe. Diese geringen Mengen reichen jedoch aus, die Selbstversorgung der Zellen ein klein wenig wieder in Gang zu bringen, so dass die Mitochondrien ein klein wenig mehr Energie produzieren können. Dieses geringe Mehr an Energie genügt, dass sich die Zelle wieder etwas besser mit Mineralien und Vitaminen versorgen kann, wodurch die Energieproduktion weiter etwas ansteigt, was die Vitalstoffversorgung weiter verbessert usw. Der vorangegangene Prozess des Energieverlustes durch zunehmenden Mineralmangel wird also in kleinen Schritten wieder rückgängig gemacht. Man möchte fast sagen, die Zelle schöpft wieder neuen Mut und befreit sich aus der Patt-Situation, nämlich dass sie lange Zeit gerade nur so viel Energie produzieren konnte, dass ein weiteres Absinken des Vitalstoffbestandes verhindert wurde.  

 

Wenn es das soziale Umfeld gestattet und die therapeutischen Möglichkeiten vorliegen, lässt sich ein Überforderungssyndrom im Allgemeinen in einem Zeitraum von 2 bis 6 Wochen heilen.

 

Beim Burnout ist die Situation prinzipiell schwieriger, weil man zunächst die Festplatte im Gehirn von ihren Verspannungen, Verknotungen und  Überlastungen befreien muss. Dazu ist vor allem der Ayurveda mit seinen wunderbaren, tief entspannenden und beruhigenden Ölbehandlungen in mannigfacher Form geeignet. Trotzdem wird man beim Burnout meist nicht ohne Psychotherapie auskommen. Auch wären Yoga-Übungen und eine effektive Meditation wie z.B. die Transzendentale Meditation geeignet, Blockaden im Gehirn aufzulösen und so allmählich auch die Sicht auf die Lebensziele und Erwartungen an das Leben zu verändern.

 

Auch hier wird man wie beim ÜFS alle weiteren Maßnahmen anwenden, die geeignet sind, die Physiologie zu entlasten. Besteht ein intrazellulärer Mineralmangel, so muss man ihn unbedingt ausgleichen, wie oben beschrieben.

 

Bei richtiger Therapie lassen sich fast alle Burnout-Fälle in 2 – 4 Monaten heilen. Lediglich bei etwa 1% scheint das Gehirn in seiner Selbstverstrickung so verfangen zu sein, dass diese Menschen nur sehr schwer den Weg zurück in die Normalität finden.

 

Vergleich Burnout – Überforderungssyndrom

 

Selbstüberforderung

äußere Überforderung

veränderte Hirnfunktion

überlastete Hirnfunktion

eher erfolgsorientiert

verantwortungsorientiert

Opfer seines Ehrgeizes

Opfer der Umstände

mental eingeschränkt

mental nicht eingeschränkt

Auftreten eher in gehobenen Positionen, z.B. Management

Auftreten in allen Gesellschaftsschichten

ein intrazellulärer Mineralmangel tritt auf bei etwa 85% der Fälle

ein intrazellulärer Mineralmangel tritt auf bei etwa 85% der Fälle

Heilung in 2 – 4 Monaten möglich, etwa 1% wohl nicht heilbar

Heilung in 2 – 6 Wochen immer möglich, wenn äußere Umstände es gestatten

sollte Ziele und Erwartungen an das Leben überdenken und eventuell revidieren

braucht mentale, emotionale und körperliche Entlastung

Psychotherapie meist unerlässlich

Psychotherapie meist nicht nötig

 

Die Therapie beider Syndrome ist nicht prinzipiell unterschiedlich, wohl aber die Prognose. Ein ÜFS kann man in 2 – 6 Wochen heilen, wenn keine weitere zusätzliche Krankheit vorliegt. Für die Heilung eines Burnouts braucht man etwa 2 – 4 Monate, wobei sich etwa 1% der Fälle einer erfolgreichen Therapie entzieht. Das ÜFS braucht vor allem körperliche und mentale Entlastung. Das Burnout-Syndrom muss seine Ziele und Erwartungen an das Leben überdenken und eventuell revidieren und die Verkrampfung seiner Denkprozesse lösen. Dazu sind eine kompetente Psychotherapie und spirituelle Techniken wie Yoga-Übungen und Meditation sinnvoll und eigentlich unerlässlich. Beim Vorliegen eines intrazellulären Mineralmangels muss dieser unbedingt wieder aufgefüllt werden. Alle alternativen Behandlungsmethoden können bei beiden Syndromen eingesetzt werden, sofern sie die Physiologie entlasten und so die Selbstheilungskräfte stärken.

Da die Mehrzahl der Burnouts eigentlich ÜFSe sind, ist bei den hier beschriebenen Erschöpfungszustände der Anteil schwer therapierbarer Fälle sehr gering. 

 

Kontakt-Adresse:


Dr. med. Eckhard Moog
e.e.moog@gmx.de  


 

Anmerkung: Diese medizinischen Hinweise und die Aufklärung über die Wirkweise verschiedener Funktions- und Ergänzungsmittel der Biochemie nach Dr. Schüßler ersetzen im Ernstfall einer Erkrankung nicht den Gang zum Arzt und seine Beratung.