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Erfülltes Leben durch biochemische Heilverfahren

Erfülltes Leben durch biochemische Heilverfahren                                 

VedaLife GbR als inhabergeführtes Unternehmen sieht es als seine wichtigste Aufgabe an, Ihnen Produkte und Dienstleistungen vorzustellen und anzubieten, die Ihnen zu einem erfüllten Leben verhelfen. Dazu zählen auch Hinweise und Empfehlungen, die Ihrer Gesundheit dienen und diese stabilisieren oder Sie gar aus einer Krankheit heraus führen können. Im Krankheitsfall können diese Art der Aufklärung und die daraus resultierenden Empfehlungen nicht den Gang zum Arzt ersetzen, wohl aber für Sie mehr Klarheit und Transparenz über Mittel und Wege zur Gesundung aufzeigen.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie deshalb hier alles Grundsätzliche zum biochemischen Heilverfahren durch die Anwendung von lebensnotwendigen Mineralstoffen nach der etablierten und wissenschaftlich gesicherten Methode Dr. Schüßler sowie besondere Darstellungen bei  einzelnen Krankheitsbildern und Mangelerscheinungen.

  

Heilung und Therapie mit Mineralstoffen nach Dr. Schüßler

Im Jahr 1874 erschien eine Abhandlung von Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler mit dem Titel: „Eine abgekürzte Therapie, gegründet auf Histologie und Cellular-Pathologie.“ Darin erwähnt er die von ihm Jahre lang angewandte Homöopathie nicht mehr, sondern schreibt vielmehr: „Mein Heilverfahren ist aber kein homöopathisches, denn es gründet sich nicht auf das Ähnlichkeitsprinzip, sondern auf die physiologisch-chemischen Vorgänge, welche im menschlichen Organismus sich vollziehen.“ Es ist das Verfahren, das er in der Folgezeit als Biochemie bezeichnete.

 

Von der Homöopathie zur Biochemie

Unter Physiologie versteht man die Wissenschaft von den chemisch-physikalischen Vorgängen in lebenden Organismen. Die physiologische Chemie beschäftigt sich mit den daran beteiligten Stoffen und ihren Wirkungen. Schüßler suchte nach vielen Jahren erfolgreicher Tätigkeit in der Homöopathie nach einer Idee für einen scharf begrenzten Therapieansatz mit wenigen Mitteln im Gegensatz zum großen Arzneischatz der Homöopathie. In dieser Zeit wurden den Forschenden und Wissenschaftlern die biochemischen Zusammenhänge in Organismen stärker bewusst und es gab zugleich große Fortschritte auf physiologischem Gebiet.

 

Mineralstoffe im Organismus

Der holländische Physiologe Moleschott berichtete in seinem „Kreislauf des Lebens“ (1852) über die Bedeutung der anorganischen Salze im Organismus: „Der Bau und die Lebensfähigkeit der Organe sind durch die notwendigen Mengen der anorganischen Bestandteile bedingt.“

 

 

Anorganische Salze

Anorganische Salze sind wie Kochsalz, Höllenstein und Bittersalz kohlenstofffreie Verbindungen, während organische Salze und andere organische Stoffe kohlenstoffhaltige Verbindungen sind. Hier sind zum Beispiel Zucker, Benzol oder Alkohol zu nennen.

 

Cellular-Pathologie nach Virchow

Der Begründer der Cellular-Pathologie (Pathologie = Lehre von den Krankheiten und ihren Ursachen) Rudolf Virchow war der Meinung, dass alles Leben, auch die pathologischen Vorgänge, an das Gewebe, an den „Zellenstaat“ gebunden ist. „Das Wesen der Krankheit ist die Krankheit der Zelle.“ Diese bis heute nachwirkende Anschauung Virchows beeinflusste Schüssler derart, dass er sich von seinen bisherigen Bindungen zur Homöopathie löste und sich mit der Tätigkeit und Wirkweise der Zellen beschäftigte. Er sah die Grundursache aller Lebensvorgänge und die Ursache von Veränderungen von Organen und Geweben in der Erregbarkeit der Zelle und dass somit die Entstehung und das Wesen einer Krankheit im Wesentlichen auf die Tätigkeit der Zellen zurückzuführen sei.

 

Biochemische Therapie

Der nächste Schritt beim Ausbau seiner biochemischen Therapie war für Schüßler die Erkenntnis, dass die normale Tätigkeit der Zelle von einem normalen Gehalt an anorganischen Salzen abhängig ist. Ursachen von Krankheiten waren für ihn der Mangel an anorganischen und Nährsalzen bzw. die Abweichungen vom Normalgehalt. Folgerichtig bestand für ihn die Therapie darin, im Krankheitsfall das Defizit an anorganischen Stoffen durch deren medikamentöse Zufuhr auszugleichen.

Gedacht ist nicht unbedingt „Fehlendes durch Fehlendes zu ersetzen“, sondern eher an die Auslösung eines Reizes, an die Übertragung einer Information, wie wir heute sagen würden, um die Zellen instand zu setzen, die für sie lebenswichtigen anorganischen Salze wieder vermehrt „zur Erhaltung der inneren Konstanz“ aus der Nahrung aufzunehmen.

Heute ist das Wissen um die Bedeutung der anorganischen Salze im Stoffwechsel, die Rolle der Spurenelemente und die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung zum Allgemeingut geworden.

 

Biochemie – heute eine naturwissenschaftliche Disziplin

Die Wissenschaft der Biochemie hat sich in den letzten hundert Jahren als „selbständige“ Wissenschaft entwickelt, die immer wieder durch Impulse aus der Biologie, Medizin, Physiologie und vor allem durch die Chemie beeinflusst und vorangebracht wurde. Sie beinhaltet heute das Wissen um die Gesetzmäßigkeiten des Lebens, wonach jede Lebensäußerung, also auch alle Krankheiten, ja selbst geistige Leistungen und seelische Regungen mit dem Ablauf einer für sie spezifischen chemischen Umsetzung innerhalb und außerhalb der Zellen verbunden ist.

 

Das Gedankengebäude des biochemischen Heilverfahrens nach Dr. Schüßler:

  1. Grundsatz der Biologie: Die wichtigste Lebenseinheit ist die Zelle.
  2. Virchow: „Das Wesen der Krankheit ist die pathogen (krankhaft) veränderte Zelle
  3. Moleschott: „Gesund bleiben kann der Mensch nur, wenn er die nötigen Mineralstoffe in der erforderlichen Menge und im richtigen Verhältnis besitzt.
  4. Schüßlers erster Lehrsatz: „Alle Krankheiten entstehen durch einen Mangel an bestimmten lebensnotwendigen Mineralstoffen.“
  5. Schüßlers zweiter Lehrsatz: „Durch Zuführung der geeigneten Mineralstoffe wird die Veränderung im Mineralhaushalt der Zelle ausgeglichen und dadurch tritt Heilung ein.“

 

Schüßler-Salze – eine natürliche (risikolose) Therapie

Die Therapie mit Schüßler-Salzen ist mit ihrem großen biochemischen Repertoire ganz auf den Menschen abgestimmt und „natürlich“ in voller Bedeutung des Wortes. Sie erscheint risikolos und einleuchtend. Ihre Grenzen liegen dort, wo die biomedizinischen Wissenschaften neue Erkenntnisse auf den Gebieten der Diätetik, der Chemotherapie, der Hormontherapie, der Gynäkologie und der  Chirurgie hervor gebracht haben.

 

Funktionsmittel

Schüßler stellte 12 im Blut und den Geweben befindliche Mineralsalze in den Mittelpunkt seiner Therapie. Er nannte sie Funktionsmittel, da jedes von diesen Mineralstoffen einen Einfluss auf bestimmte Funktionen der Körperorgane ausübt.

Diese Funktionsmittel sind:

Nr. 1    Calcium fluoratum    (Flussspat, Kalziumflorid)

Nr. 2    Calcium phosphoricum    (Phosphorsaurer Kalk, Kalziumphosphat)

Nr. 3    Ferrum phosphoricum    (Eisenphosphat)

Nr. 4    Kalium chloratum      (Kaliumchlorid)

Nr. 5    Kalium phosphoricum     (Kaliumphosphat)

Nr. 6    Kalium sulfuricum     (Kaliumsulfat)

Nr. 7    Magnesium phosphoricum     (Magnesiumphosphat)

Nr. 8    Natrium chloratum (muriaticum)    Natriumchlorid, Kochsalz)

Nr. 9    Natrium phosphoricum     (Natriumphosphat)

Nr. 10  Natrium sulfuricum     (Natriumsulfat)

Nr. 11  Silicea     (Quarz, Kieselsäure)

Nr. 12  Calcium sulfuricum     (Kalziumsulfat, Gips) 

 

Das zwölfte Mittel, Calcium sulfuricum, nahm Schüßler später aus seiner Therapie und reduzierte sein Repertoire auf elf Mittel. Seine Nachfolger nahmen jedoch das zwölfte Mittel wieder in die Funktionsmittel auf.    

 

Auch äußerliche Anwendung der Funktionsmittel

Möglich und üblich ist auch die äußerliche Anwendung der Mineralsalze in Form von Cremes. Es gibt die Cremes von den Mitteln 1 – 12 nach der obigen Nummerierung.

 

Ergänzungsmittel

Im Rahmen der fortschreitenden biochemischen Forschung wurden weitere Mineralstoffe im Gewebe und im Blut bekannt, denen für die Gesundheit des Organismus ebenfalls medizinische Bedeutung eingeräumt wurde. Diese Ergänzungsmittel können in geeigneten Fällen Bestandteil der biochemischen Behandlung sein.

Die 12 Ergänzungsmittel sind:

Nr. 13  Kalium arsenicosum     (Kaliumarsenit)

Nr. 14  Kalium bromatum     (Kaliumbromid)

Nr. 15  Kalium jodatum     (Kaliumjodid)

Nr. 16  Lithium chloratum      (Lithiumchlorid)

Nr. 17  Manganum sulfuricum     (Mangansulfat)

Nr. 18  Calcium sulfuratum     (Kalziumsulfid)

Nr. 19  Cuprum arsenicosum     (Kupferarsenit)

Nr. 20  Kalium-Aluminium sulfuricum     (Kalium-Aluminiumsulfat, Alaun)

Nr. 21  Zincum chloratum     (Zinkchlorid)

Nr. 22  Calcium carbonicum     (Kalziumkarbonat)

Nr. 23  Natrium bicarbonicum     (Natriumbikarbonat, Natron)

Nr. 24  Arsenum jodatum      (Arsentrijodid)

Nr. 25 Aurum chloratum natron. (Gold-Natriumchlorid)

Nr. 26 Selenium (Selen)

Nr. 27 Kalium bichromicum (Kaliumbichromid)

 

 

Herstellung biochemischer Mittel

Biochemische Mittel werden heute in der pharmazeutischen Praxis nach homöopathischen Grundsätzen hergestellt. Obwohl sich Schüßler immer mehr von der Homöopathie und dem Ähnlichkeitsprinzip entfernt hatte, bliebe er selbst auch bei den Mineralstoffen bei den homöopathischen Techniken der Herstellung. Kommt es doch bei den Heilmitteln auf gezielte Arzneianreize an, die das Heilbestreben des Körpers in angemessener Weise unterstützen oder anregen. Hierzu sind nur kleinste Stoffmengen in feinster Verteilung fähig, wie sie etwa Konzentrationen im Blut und im Gewebe des Menschen entsprechen.

Die Funktionsmittel und die Ergänzungsmittel werden heute mit Milchzucker verrieben, nach den Regeln der Homöopathie potenziert und tablettiert. Durch diese Art der Herstellung wird größte Aufgeschlossenheit der Wirksubstanzen garantiert, ebenso höchste Reaktionsfähigkeit der einzelnen Stoffe.

Die biochemischen Mittel erreichen bei dieser Art der Herstellung etwa Molekülgröße und können in dieser Form (als Ionen) die Zellmembran passieren. Bei kranken Zellen sind die Molekularbewegungen gestört. Diese Störungen können durch gleichartige Mineralsalzmoleküle beseitigt werden, so dass die Hemmungen des Stoffaustausches zwischen der Zelle und dem extrazellularen Gewebe  aufgehoben werden. Somit kann die Zelle sich biologisch-biochemisch regenerieren und das zum normalen Funktionsablauf der Zelle notwendige Ionengefälle wird wiederhergestellt.

 

Potenzen biochemischer Mittel

Die Funktionsmittel sind als Tabletten zu je 0,25 g in den Potenzen D3, D6 und D12 erhältlich. Es handelt sich hier um Dezimalpotenzen im Verhältnis 1:1.000 (D3), 1:1.000.000 (D6) und 1:1.000.000.000.000 (D12). Bei einer D6 Potenz heißt das, dass ein Molekül eines Mineralsalzes von etwa 1 Million Milchzuckermolekülen, im Falle einer D12 von 1 Billion solcher Moleküle umgeben ist. In dieser hohen Potenzierung und gewissermaßen einem Ausnahmezustand ist das Molekül des Mineralsalzes zu höchster Kraftentfaltung fähig (lat. potentia = Kraft).

 

Dezimalpotenz

Der Begriff Dezimalpotenz deutet arithmetisch auf eine bestimmte Stoffkonzentration hin. Wenn zum Beispiel ein Teil eines Arzneistoffes mit 9 Teilen Milchzucker eine definierte Zeit „verrieben“ wird, so ist das Ergebnis ein 10%iges Stoffgemisch (also D1 = 1:10).

Wird mit dieser Konzentration in gleicher Weise weiter verfahren, erhält man eine 1%ige Verreibung, eine D2 (1:100). Von hier bis zur D3 (1:1.000=0,1%), zur D4 (1:10.000=0,01%), D5 (1:100.000=0,001%) usw. erfolgt immer der gleiche Dezimalschritt. Jedesmal wird die nächste Potenz aus der vorhergehenden im Verhältnis 1:10 (lat.decem = zehn, daher Dezimalpotenz) bereitet. Das fortschreitende Potenzierungsverfahren geht bis zur molekularen Aufschließung eines Stoffes.

 

Quellen und Literatur

Wesen und Anwendung der Biochemie, Therapie mit Mineralstoffen nach Dr. Schüßler, Deutsche Homöopathie-Union, Karlsruhe 1988

Wesen und Anwendung der Biochemie, Therapie mit Mineralstoffen nach Dr. Schüssler, Omida AG, CH-6403 Küssnacht a.R., 2006

Jaedicke, H.G., Dr. Schüßlers Biochemie, Ratgeber in gesunden und kranken Tagen, Frankfurt 1979

Kirchmann, K., Biochemie Lexikon nach Dr. Schüßler, Hamburg 1962

Kellenberger, Kopsche, Mineralstoffe nach Dr. Schüssler: Ein Tor zu körperlicher und seelischer Gesundheit, AT Verlag 2010

Feichtinger, Mandl, Niedam-Feichtinger, Handbuch der Biochemie nach Dr. Schüßler, Haug Verlag 2011

 

© Prof. Dr. Manfred Jahrmarkt 2014


 

Kommentar zu obigem Beitrag von Dr. Eckhard Moog:

 

Für Schüßler hatten Virchow und Moleschott einen wesentlichen Einfluß. Trotzdem liegen alle drei aus heutiger Sicht (einschließlich Schüßler) in ihren Aussagen schief. Wenn Virchow sagt, daß die Krankheit des Körpers die Krankheit der Zelle ist, so gilt das für viele Krankheiten, aber niemals für alle. Eine echte Depression fängt in der Psyche an. Wenn sich daraus körperliche Veränderungen  (z.B. auch ein intrazellulärer Mineralmangel) entwickeln, so ist das sekundär, aber nicht die eigentliche Ursache. Natürlich kann ein starker intrazellulärer Mineralmangel zu einer Depression führen, dann ist die Depression sekundär und kann mit Schüßlersalzen allein therapiert werden.

Moleschott behauptete, daß alle Krankheiten mit einem Mineralmangel in der Zelle beginnen, was absolut falsch ist. Der Mineralmangel in der Zelle ist immer die Folge von etwas anderem: alimentär, chemisch oder psychisch. Folglich ist auch Schüßlers 1. Lehrsatz: Alle Krankheiten entstehen durch einen Mangel an bestimmten lebensnotwendigen Mineralstoffen in der Essenz falsch. Das ändert nichts an Schüßlers Größe, weil er eine wichtige Therapie aufgezeigt hat, die m.E. erst heute Früchte tragen kann, wenn es gelingt, dieses Wissen weiterzugeben, sofern es richtig angewendet wird.

Kontakt-Adresse:


Dr. med. Eckhard Moog
e.e.moog@gmx.de  

 

Anmerkung: Diese medizinischen Hinweise und die Aufklärung über die Wirkweise verschiedener Funktions- und Ergänzungsmittel der Biochemie nach Dr. Schüßler ersetzen im Ernstfall einer Erkrankung nicht den Gang zum Arzt und seine Beratung.