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Kräuter- und Gewürzöle

Kräuter- und Gewürzöle

Pflanzenöle spielen im Ayurveda eine große Rolle und sind aus den verschiedensten Anwendungen nicht mehr wegzudenken. Neben Sesam- und Kokosöl werden je nach Region und damit verbundener Vegetation auch andere Basisöle eingesetzt.

Eine Besonderheit sind die vielen traditionellen Kräuteröl-Abkochungen, deren Rezepturen, Zubereitung und Anwendung oft auf jahrhundertealter Tradition beruhen.

Individuell abgestimmte Öle, je nach Konstitutionstyp (Dosha) und damit verbundenen Bedürfnissen, werden sowohl in der Therapie als auch in der Prävention und im alltäglichen Gebrauch (Küche) angewendet.

Pflanzenöle dienen als Lebensmittel, sie sind aber auch Nahrung, die wir über die Haut dem Körper zuführen, unter anderem durch vielfältige Massagetechniken oder sonstige typische Ayurveda-Anwendungen, z.B. mit Ölen, die hochwertige, nährende, heilende und wohltuende Substanzen enthalten. Neben den mehr oder weniger bekannten Ölen und Produktionsverfahren wird hiermit auf eine neues Kräuter- und Aroma-Öl Herstellungsverfahren hingewiesen werden, das der ayurvedischen Lehre von der Herstellung reiner Substanzen vollkommen entspricht und nach dem die Kräuter- und Gewürzöle von VedaLife hergestellt werden.


Kräuter- und Gewürzöle von VedaLife sind naturreine Pflanzenöle ohne Zusatzstoffe. Sie werden in einem speziellen patentierten Kaltpressverfahren hergestellt. Die Besonderheit dabei ist, dass bei der Pressung das Basisöl (in der Regel Öl aus geschälten Sonnenblumenkernen) und das Wirköl (z.B. Anis, Minze, Oregano, Basilikum) zusammen gepresst werden und dadurch alle Wirkstoffe und Essenzen, Mineralien und Vitamine intensiv und ohne Verlust verbunden werden.


Wie unterscheiden sich Pflanzenöle?

Wie unterscheiden sich Pflanzenöle?

Pflanzenöle unterscheiden sich in der Zusammensetzung. Es sind die so genannten Fettsäuren, die ernährungsphysiologisch unterschiedlich bewertet werden.

Grundsätzlich gibt es gesättigte und ungesättigte Fettsäuren. Der Ausdruck gesättigt oder ungesättigt bezieht sich auf die Festigkeit der Bindungen der Moleküle der Fettsäure. Gesättigte Fettsäuren sind demzufolge sehr stabil, neigen nicht so schnell zur Oxidation mit Sauerstoff; das Fett (Öl) wird nicht so schnell ranzig. Diese Fette werden deshalb auch als Hartfette bezeichnet.

Die Öle mit höherem Anteil ungesättigter Fettsäuren oder sogar mehrfach ungesättigten Fettsäuren werden für die Ernährung als positiver bewertet, da sie mit ihren lockeren Bindungen die „freien Radikale“ einfangen und damit positive Reaktionen im Körper auslösen.

Zu den einfach ungesättigten Fettsäuren zählen Olivenöl, Rapsöl und Erdnussöl.
Zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren werden Distel-, Soja-, Lein- und Sonnenblumenöl gezählt, ferner Kokosnuss-, Palmnussöl und die Kakaobohne.

Die Öle aus den Samen der meisten Pflanzen erstarren jedoch erst bei geringeren Temperaturen und sind daher in flüssiger Form verfügbar.

Sonnenblume
(aus Graf/Jahrmarkt, Ayurveda Bilder, 2012)

Öle im Ayurveda

Im Ursprungsgebiet der ayurvedischen Lehre ist das Sesamöl das gebräuchliche Pflanzenöl für alle Bereiche. Deshalb finden wir auch bei fast allen ayurvedischen Anwendungen Sesamöl als Basis verwendet. Für den Einsatz im Ayurveda ist aber nicht die Ölsorte, sondern der Zweck entscheidend. Deshalb können wir in Europa genauso gut Sonnenblumen-, Raps-, Mandel- oder Olivenöl verwenden.
Pflanzenöle haben die Eigenschaft, dass sie nicht nur viel Energie liefern, sondern sie binden auch noch viele andere bioaktive Stoffe. Die Begründer des Ayurveda haben das sehr früh erkannt und sich zu Nutze gemacht. Nur durch die Eigenschaft andere Stoffe zu binden, ist es möglich, auf verschiedene Art und Weise Duft- bzw. Aromaöle oder Heilöle herzustellen.

Die bioaktiven Substanzen werden im Molekularbereich an die freien Bindungen der Fettsäuren angekoppelt und sind dann relativ stabil in diesem Öl gebunden.

"Fette" Öle und Aromaöle

Bei den Ölen gibt es noch einen weiteren Unterschied. Es gibt so genannte „fette“ Öle, das sind die, mit denen wir normalerweise in der Küche arbeiten oder die Basisöle, die in der Kosmetik verwendet werden.

Im Gegensatz dazu stehen die ätherischen Öle, die auch als essenzielle Öle bezeichnet werden. Das sind die leicht flüchtigen Stoffe, die bei den Aroma- oder Duftölen und auch bei den so genannten Heilölen verwendet werden.

Die ätherischen Öle werden aus den Pflanzen meist durch Wasserdampfdestillation bzw. neuerdings CO2-Extraktion oder Extraktion mit chemischen Mitteln gewonnen. Damit erhält man einen hochreinen flüchtigen Stoff in so hoher Konzentration, dass häufig Atemwegsreizungen bis zur Verätzung der Schleimhäute und allergische Reaktionen bei unsachgemäßer Anwendung die Folge sind.

Gezielte Kombination von Ölen und Gewürzen oder Kräutern
zur ayurvedischen Behandlung

In den ayurvedischen Ernährungstherapien spielen Öle und Gewürze eine große Rolle. Den drei grundlegenden menschlichen Energieprinzipien, den Doshas (Vata, Pitta, Kapha), können bestimmte Gewürze und Kräuter zugeordnet werden, entweder zum Ausgleich oder zum Aufbau eines Doshas. Deswegen ist die Möglichkeit, Öle und Gewürze zu verbinden, ideal für gezielte ayurvedische Therapien.

Die in der Pflanze enthaltene ayurvedische Geschmacksrichtung (rasa), die süß, sauer, salzig, bitter, scharf oder zusammenziehend sein kann, wird als Boteninformation an des Gehirn geschickt und löst dort eine entsprechende Dosha beeinflussende Reaktion aus.

Diese Reaktionen können so aussehen:

Die Geschmacksrichtung süß erhöht Kapha, gleicht Pitta und Vata aus.

Die Geschmacksrichtung sauer erhöht Kapha und Pitta und gleicht Vata aus

Die Geschmacksrichtung salzig erhöht Kapha und Pitta und gleicht Vata aus

Die Geschmacksrichtung bitter erhöht Vata und gleicht Kapha und Pitta aus

Die Geschmacksrichtung scharf erhöht Pitta und Vata und gleich Kapha aus

Die Geschmacksrichtung zusammenziehend  erhöht Vata und gleicht Kapha und Pitta aus


VedaLife bietet ein breites Sortiment an naturreinen Kräuter- und Gewürzölen an, die als Speiseöle in der Küche verwendet werden können mit gleichzeitig ayurvedisch-therapeutischer Wirkung. Diese Wirkung kann durch Auswahl der entsprechenden Geschmacksrichtung gezielt herbeigeführt werden.

So sind zur Zeit lieferbar:

Bestell-Nr. Bezeichnung Dosha-Wirkung
4101 Basilikum-Kräuteröl Vata und Kapha beruhigend
4102 Thymian-Kräuteröl Vata und Kapha beruhigend
4103 Fenchel-Kräuteröl Universell, alle Doshas beruhigend
4104 Chili-Kräuteröl  Kapha beruhigend
4105 Ingwer-Kräuteröl  Vata und Kapha beruhigend
4106 Dill-Kräuteröl  Pitta und Kapha beruhigend
4107 Paprika-Kräuteröl  Vata und Pitta beruhigend
4108 Lemongrass-Kräuteröl  Pitta und Kapha beruhigend
4109 Oregano-Kräuteröl  Vata beruhigend
4110 Knoblauch-Kräuteröl  Pitta und Kapha beruhigend.
4111 Rosmarin-Kräuteröl Vata und Kapha beruhigend

Alle diese Gewürz- und Kräuteröle für die Küche können über den Shop bestellt werden: www.veda-life.de

Weitere spezielle Gewürz- und Kräuteröle können auch individuell hergestellt werden. Bei Interesse fragen Sie bitte an bei VedaLife (info@veda-life.de).

Kräuter- und Gewürzöle in der kalten und warmen Küche

Kräuter und Gewürzöle werden in verschiedenen Konzentrationen geliefert, je nach Verwendungszweck als Speiseöle in einer gaumenfreundlichen Konzentration oder als Konzentrat zum Verfeinern oder Einmischen in andere Gerichte. Außerdem ist es möglich, Öle mit vielen Geschmacksrichtungen zu produzieren.

Als Ölfrucht werden im Normalfall geschälte Sonnenblumenkerne, wie sie in der Backwarenherstellung eingesetzt werden, verwendet. Sonnenblumenöl ist dem Sesamöl in der Fettsäurezusammensetzung sehr ähnlich, hat darüber hinaus aber einen höheren Anteil Vitamin E, das ein natürliches Antioxidant ist.

Die Kräuter- und Gewürzöle von VedaLife können in der kalten und warmen Küche zum Beispiel so angewendet werden, wobei die oben genannnten ayurvedischen Auswirkungen beachtet werden sollten:

Vor der warmen Mahlzeit oder so mal zwischendurch zwei bis drei Teelöffel eines bestimmten Kräuter- oder Gewürzöls in ein Schälchen gießen und dann mit Brot aufstippen und genießen.

Bei Salaten genügt es, einen Teelöffel Thymian- oder Oreganoöl in die fertige Salatsoße einzubinden, um einen entsprechenden Geschmack und die beabsichtigte Dosha-Reaktion zu erzeugen.

Fleisch vor dem Braten nach dem Salzen und Pfeffern einreiben mit Knoblauch- oder Rosmarinöl. Dadurch entsteht nicht nur eine bestimmter Geschmack, sondern auch eine entsprechende Wirkung (Knoblauch und Rosmarin wirken z.B. scharf),

Tomaten mit Mozarella können zusätzlich mit ein wenig Basilikumöl gewürzt werden. Dadurch wird nicht nur der Basilikumgeschmack verstärkt, sondern die Geschmacksinformation scharf und erhitzend, was zur Erhöhung von Pitta und zum Ausgleich von Vata und Kapha führt.

Auch bei Nachspeisen ist es möglich, zum Beispiel durch die Zugabe von Chiliöl, eine spezielle Geschmacksnote mit entsprechender Wirkung herbeizuführen.

© VedaLife GbR