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Gesundheit - Einheimische Heilpflanzen: Löwenzahn

Einheimische Heilpflanzen und Kräuter und ihre Wirkung im Ayurveda

Übersicht einheimische Heilpflanzen 

Löwenzahn (taraxacum officinale)

Der gewöhnliche Löwenzahn stellt mit vielen ähnlichen und nah verwandten Pflanzenarten eine Gruppe in der Gattung Löwenzahn (taraxacum) aus der Familie der Korbblütler (asteraceae) dar.

Vielfach werden alle diese Pflanzen einfach als Löwenzahn bezeichnet.

Löwenzahn ist ein Mittel zur Blutreinigung, zur Stärkung des Magens und vor allem zur Entlastung der Leber, der Galle und des Blutkreislaufs.

Der Löwenzahn ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 10 bis 30 cm erreicht und in allen Teilen einen weißen Milchsaft enthält. Hauptblütezeit ist April bis Juni. Verwendet werden das Kraut und die Wurzeln. Sammelzeit ist April bis Ende Mai.

 
Rauer Löwenzahn

(aus Aichele, Was blüht denn da? Kosmos-Naturführer, Stuttgart, S. 157)

Die ayurvedische Wirkung von Löwenzahn:

Wurzel und Kraut des Löwenzahns sind entsprechend den ayurvedischen Geschmacksrichtungen (rasa) bitter, süß und scharf.

Die Geschmacksrichtung bitter wirkt fiebersenkend, antibakteriell, entgiftend und keimtötend. Bitter reinigt Blut und alles Gewebe ganz allgemein, hat eine herabsetzende und leicht schwächende Wirkung auf den Körper.

Die Geschmacksrichtung süß ist nährend, belebend, vermehrt die Körpermasse, wirkt aufbauend bei Schwäche und Abmagerung, verleiht Zufriedenheit. Bei übermäßiger Zufuhr von Süßem kommt es zu Fettleibigkeit, Schlaffheit, Verdauungsschwäche bis hin zu erschwertem Atem.

Die Geschmacksrichtung scharf ist anregend, fördert die Verdauung und hebt den Appetit. Scharfes fördert den Kreislauf und stabilisiert allgemein alle Körperfunktionen, während es alle Ansammlungen körperfremder Stoffe vermindert.

Löwenzahn wirkt ayurvedisch:
Pitta beruhigend
Kapha beruhigend
Vata erhöhend

Die besonderen Wirkungen von Löwenzahn:
Generell auf die Gewebe (dathus): Plasma und Blut und auf die Systeme (srotas): Kreislauf, Verdauung, Harnwege, Lymphsystem.

Und im Einzelnen:

  • bei Leberstörungen, Gelbsucht und Gallensteinen
  • bei Lymphstauungen
  • bei Diabetes
  • bei Abszessen und Vereiterungen
  • bes. günstig bei Pitta- und Ama-Zuständen (ama= Schlacken, Ablagerungen)
  • erleichternd bei stark fleischhaltiger Ernährung und bei fetten und gebratenen Nahrungsmitteln
  • Vorsicht bei Zuständen von übermäßigem Vata

Zubereitung:
Abkochung (Wurzel), Pulver (250 mg bis 1 g), Paste

Löwenzahnwurzeln geben in Verbindung mit der Wurzel der Wegwarte oder der Klette ein gutes Anti-Pitta-Getränk (von jeder Pflanze 8 g in 0,5 l Wasser zwanzig Minuten lang leicht kochen und dreimal täglich mit den Mahlzeiten trinken).
(nach Lad/Frawley, Die Ayurveda Pflanzenheilkunde,Oberstdorf, 2011)

Übersicht einheimische Heilpflanzen 

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